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Ihre Spende für den Erhalt des Pfingstberg-Ensembles

Ihre Spende können Sie auf das folgende Konto des Förderverein Pfingstberg einzahlen bzw. überweisen:

Förderverein Pfingstberg e.V.
IBAN: DE82 1605 0000 3503 0111 01
BIC: WELADED1PMB
Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam

 

Für den Erhalt des historischen Ensembles auf dem Pfingstberg sind immer wieder notwendige Sanierungsarbeiten an der Bausubstanz und an der Gartenanlage notwendig.

So konnten in den vergangenen Jahren mithilfe von Spendengeldern unter anderem der Pomonatempel renoviert, die Wandfliesen im Maurischen Kabinett des Belvedere wieder hergestellt und Feuchtigkeitsschäden in der Eingangshalle des Belvedere behoben werden.

Helfen auch Sie uns mit Ihrer Spende, das Pfingstberg-Ensemble in seiner ganzen Schönheit und historischen Bedeutung zu erhalten und für Besucher erlebbar zu machen!

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Hier können Sie für den Erhalt des historischen Pfingstberg-Ensembles spenden

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Aktuelle Projekte

Vor rund 25 Jahren wurde der verfallene Pomonatempel dank einer großzügigen Spende der Hermann Reemtsma Stiftung wieder aufgebaut.  Seitdem ist das Erstlingswerk von Karl Friedrich Schinkel für Besucher wieder erlebbar. Jedes Jahr werden dort von Ostern bis Oktober wechselnde Kunstausstellungen gezeigt und auf der Dachterrasse finden Märchenerzählungen in der Reihe „Kultur in der Natur“ statt. Vor allem die Witterung hinterlässt zunehmend Spuren an dem historischen Gebäude. Darum werden Renovierungsmaßnahmen notwendig, die im Folgenden erläutert werden.

Gestaltet ist der Pomonatempel in Form eines griechischen Tempels. Vorbild für Schinkel war die Nordfassade des Erechtheions auf der Akropolis von Athen. Die Säulen, welche die Front des Pomonatempels schmücken, sind – entgegen optischer Wahrnehmung –  allerdings aus Holz und nicht aus Stein, wie es in Griechenland üblich war. Inzwischen blättert die weiße Farbe von den Säulen ab. Damit keine Schäden am Holz durch Witterungseinflüsse entstehen, muss der Anstrich erneuert werden.

Der Marmorfußboden im Pomonatempel weist starke Gebrauchsspuren auf und benötigt eine Spezielreinigung und -pflege.

Und auch die Außenfassade des Pomonatempels braucht neue Farbe. Zum einen gibt es eine verstärkte Moosbildung im unteren Bereich der Wände. Diese wird begünstigt durch Regenwetter: Bei Niederschlag spritzt das Wasser vom Boden an die Wände und das Moos erhält eine Grundlage zum Wachsen. 2017 war ein sehr regnerischer Sommer, zudem gab es in den letzten Jahren klimawandelbedingt sehr viele und starke Regengüsse. Auch Abplatzungen sollen ausgebessert werden.

Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen werden aktuell auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Die Pflege der Gartenanlage wird von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten größtenteils übernommen – allerdings ist finanzielle Unterstützung nötig. Für spezielle Gartenarbeiten, zum Beispiel das Vertikutieren der Rasenflächen, muss eine externe Firma beauftragt werden. Jeder Euro zählt, die Arbeiten fallen laufend an.

Bisherige Projekte

Auch 2017 wurden Spendengelder von den Mitgliedern des Förderverein Pfingstberg gesammelt. Im Fokus stand dabei das Römische Kabinett im Belvedere Pfingstberg. Hier wurden eine Putzkonservierung und –festigung  sowie Ausbesserungen von Putzfehlstellen am Sockel und im Treppenaufgang zum Aussichtsturm vorgenommen. Im  Treppenaufgang wurden dabei die historische Farbfassung rekonstruiert und Maßnahmen zum Erhalt und Schutz der originalen Farbschicht vorgenommen. Die Putzarbeiten wurden von der Firma Altenkirch & Tomaschewski vorgenommen und kosteten 4.000 Euro. Die Malerarbeiten in Höhe von rund 4.700 Euro führte die Potsdamer Malerei Sven Dreilich aus. 4.500 Euro konnten seitens des Vereins aus eingeworbenen Spendengeldern für diese Sanierungsarbeiten hinzugegeben werden.

Das Markisendach des Pomonatempels wurde 2017 zunehmend löchrig und rissig und hatte Grünspan angesetzt. Ein neues Dach nach historischer Vorlage wurde angefertigt und im April 2017 angebracht.

Vor 225 Jahren wurde der Landschaftsarchitekt und Gartenkünstler Peter Joseph Lenné geboren. Er, der die preußische Gartenlandschaft stark prägte, schuf bis zum Jahr 1863 auch die Pfingstberg-Gartenanlage. Mit verschiedensten Sichtbeziehungen bettete er den Pfingstberg in ein romantisches Gartenreich.

Im Jahr 2014 setzte sich der Förderverein Pfingstberg in Potsdam e.V. für den Erhalt der Pfingstberg-Gartenanlage ein. Die Mitglieder übernehmen Jahr für Jahr einen Teil der Pflegearbeiten. Viele Aufgaben werden aber auch von Fachkräften erledigt, was enorme Kosten erzeugt. Die Gartenpflege muss jedes Jahr neu finanziell gesichert werden. Dafür sammelte der Förderverein Pfingstberg Spenden. Mit einem Fotowettbewerb wollten wir die Wahrnehmung auf den Garten lenken. Für alle Fotoeinsendungen sowie natürlich auch für die Spenden bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich!

In den Jahren 2012 und 2013 standen am Westturm des Belvedere auf dem Pfingstberg Feuchtigkeitsschäden im Zentrum der Spenden-Aufrufe. Ursache der Schäden waren undichte Stellen an der Aussichtsplattform. Von August 2013 bis Juni 2014 wurden die dortigen Schäden behoben. Der Westturm war zehn Monate lang eingerüstet. Der Pfingstberg-Verein konnte für diese Maßnahme, die insgesamt 235.000 Euro gekostet hat, 75.000 Euro Spenden einwerben. Die Eigentümerin des Pfingstbergensembles, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, übernahm einen Anteil von 160.000 Euro. Neben den Großspenden der Hermann Reemtsma Stiftung und der Familie des Versandhausgründers Prof. Dr. Werner Otto haben auch viele Kleinspender dazu beigetragen, dass das Projekt finanziell gesichert werden konnte.

Wir danken allen Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung! Die Schäden am Westturm konnten dank ihrer Hilfe beseitigt werden.

Im Sommer 2011 wurde die beschädigte Goldverzierung der Wandfliesen im Maurischen Kabinett des Belvedere wieder hergestellt.
Die Restaurierung wurde aus den vom Förderverein Pfingstberg eingeworbenen Spenden finanziert. Die Kosten für die Restaurierung betrugen mehr als 3000 Euro. Das Blattgold im Wert von ca. 400 € spendete der Restaurierungsbetrieb Hans Karo.

Wir danken Hans Karo und allen Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung!

Dank Ihrer Hilfe erstrahlt das Maurische Kabinett nun wieder in neuem Glanz.

Im Jahr 2010 wurde die Außenhülle des 1993 wieder aufgebauten Pomonatempels renoviert. Der Putz wurde stellenweise ausgebessert, der Tempel erhielt einen neuen Außenanstrich und ein neues Zeltdach. Anschließend wurde im Frühjahr 2011 der Innenraum renoviert, u.a. wurden die Stuckkanten nachgezogen. Die Renovierung kostete insgesamt mehr als 20.000 € und wurde aus Spenden finanziert.