31. März bis 31. März 2018
14 Uhr

Vernissage: Schöpfung und Verlangen – Wie Pomona vom Reiz der Symbiose überzeugt wurde

Eine Ausstellung von Katharina Leubner

Die Künstlerin Katharina Leubner zeigt farbenfrohe Malereien, die sie wie eine Bildergeschichte erzählt: Pomona hat sich der Natur verschrieben, sie lebt in ihrem Garten – ihrem Tempel der Fruchtbarkeit. Umgeben von Nutz- und Zierpflanzen und nicht nur in deren Pflege Erfüllung findend, genießt sie die Kontemplation, die ihr Garten bietet.
In stiller Andacht unter Blätterdächern hält sie Zwiesprache, mit den geheimen Seelen der Pflanzen. Sie ehrt die Früchte ihrer Arbeit und freut sich über die prächtigen Äpfel, Birnen, Weintrauben, Beeren, die sie erntet. Sie ist die Schöpferin dieses Reiches. Mit Vertumnus tritt eine neue, andere Kraft in diese Welt. Zunächst stört er das Gleichmaß und die Beobachtung des Wandels der Vegetationsphasen.
Doch dann ist die Begegnung mit ihm wie das biblische Erkennen eines männlichen Gegenparts. Bestimmung und Beharrlichkeit, Beistand und Eifer führen zu Hingabe und Vereinigung. Gleichnishaft verkörpern sie das Ideal des innigen Beisammenseins in vegetabiler Umgebung – Weinrebe und Ulme als Sinnbild der Symbiose.

Die Vernissage am 31. März wird von Joe Voss auf der Gitarre eröffnet.
Ausstellung im Pomonatempel, 31. März bis 22. Mai 2018,
immer samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht