11. Oktober
14 Uhr

Zeitzeugenspaziergang

Führung durch die Ausstellung „Zwischen Gartenlaube und Russenmagazin. Alltag am Potsdamer Pfingstberg 1945-1994“ und das Wohngebiet am Pfingstberg. Begleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Ursula Demitter.

Ursula Demitter wurde 1945 in Potsdam geboren. Sie wohnte mit Eltern und Großeltern im Holländerviertel. Die Familien besaßen zwei nebeneinander liegende Schrebergärten auf dem Pfingstberg. Der Weg dorthin führte über den Berg am Jüdischen Friedhof und am Belvedere vorbei. Mindestens ein Mal in der Woche besuchten sie die Gegend. Als Kind war Ursula Demitter von dem langsam verfallenden Schloss Belvedere fasziniert. Als Erwachsene zog sie 1983 mit ihrer Tochter in die Nauener Vorstadt. Das Haus in der Hessestraße gehörte zur ehemaligen Beamtensiedlung und grenzte unmittelbar an das „Militärstädtchen 7“. Hinter der Gartenmauer befand sich das Offizierskasino, aus dem Geräusche an die deutsche Seite drangen. Russische Offiziere und Zivilisten wohnten als direkte Nachbarn am Ende der Hessestraße im sogenannten offenen Militärstädtchen.

Anmeldung bis zum 8. Oktober möglich unter 0331 200 57 93 0, Teilnehmerzahl begrenzt, Dauer ca. 1,5 Stunden, kostenfrei