19. September
14 bis 17 Uhr

Horst Uhlemann: Zeitlinien – zwischen Fiktion und Realität

Der Ausgangspunkt der Ausstellung von Horst Uhlemann ist die Architektur des Pfingstberg-Ensembles, sowohl in seiner imposanten Erscheinung, als auch im Detail oder fragmentarisch. Hinzu kommen in seiner Kunst verschiedene Zeitlinien: Zum einen assoziativ und fiktiv aus der Mythologie der Griechen und Römer, zum anderen aus Ende der 1980er-Jahre, als engagierte Potsdamer begannen, sich aktiv um den Erhalt des historischen Ensembles zu bemühen. Der Betrachter ist eingeladen, sich durch diese unterschiedlichen Zeiträume zu bewegen und seine Gedanken schweifen zu lassen.

Unter Verwendung verschiedener Techniken wie Radierung, Mischtechnik, Aquarell, Acryl oder Collage entstehen Bilderwelten, deren künstlerische Aussage nicht mehr das realistische Abbild ist – Farben, Strukturen und Komposition werden wichtiger und treten in den Vordergrund.

Vernissage am 19. September um 14 Uhr, Ausstellung vom 19. September bis 31. Oktober 2020, immer samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr, Pomonatempel Pfingstberg, Eintritt frei, Spenden erwünscht!