20. April
14 bis 17 Uhr

GESTALTEN gestalten

Eine Ausstellung von Martina Dittmann

Seit Hunderten von Jahren befindet sich das heutige Pfingstberg-Ensemble in Wandlung, wird gestaltet und belebt: von Winzern, Bauherren und Architekten, Teetrinkern, Königlichen, Lustwandelnden, Höflingen. Aber auch  Weitblickende, Dienstbeflissene, Rotarmisten, Enthusiasten, Bürger und Aktivisten hinterließen ihre Spuren. Heute lebt der Ort vor allem durch Ehrenamtliche, Kulturfreunde, Vereinsmeier, Künstler und Familien…

Der Reiz, diese Spuren in eine figürliche Darstellung zu bringen, ist für Martina Dittmann neu. Aktzeichnen, Gestalten typenreich sowie schemenhaft mit dem Spachtel in Öl auf den Malgrund zu bringen oder einen Torso in Stein zu meißeln, sind ihr zum Bedürfnis geworden. Eine Auswahl dieser daraus entstandenen GESTALTEN in kleineren und größeren Formaten sind nun dort zu sehen, wo sie ihren Ursprung genommen haben: auf dem Pfingstberg, im Pomonatempel.

GESTALTEN gestalten. Den Pfingstberg gestalten. Als 1987 die Arbeitsgemeinschaft Pfingstberg unter dem Dach des Kulturbundes der DDR begann, die Lennésche Parkanlage in ihren Grundstrukturen wieder sichtbar zu machen und die Ruine des Pomonatempels von Gestrüpp und Ranken zu befreien, war Martina Dittmann selbst dabei, um dies mitzugestalten.

Die Künstlerin betrachtet ihre Ausstellung als Brücke zwischen den aktiven Mitgliedern des Pfingstberg-Vereins, den Lustwandelnden in der Vergangenheit und den heutigen Besuchern auf dem Pfingstberg – dank des persönlichen Engagements vieler.

Martina Dittmann-Poser wurde 1962 in Berlin geboren und ist dort auch aufgewachsen. Heute lebt sie in Ferch und arbeitet seit 2016 in ihrem Atelier im Potsdamer Rechenzentrum.

Ausstellung im Pomonatempel, 20. April bis 10. Juni 2019 immer samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht