29. Mai bis 18. Juli 2021
14 bis 17 Uhr

Anett Münnich: Spurensuche

Spurensuche…

In ihren Arbeiten befasst sich Anett Münnich mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur und dem Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt. Dabei kommt der Mensch als Abbild zwar nicht vor, sehr wohl aber wird ergründet, welche Spuren er hinterlässt. In der Ausstellung „Spurensuche“ im Pomonatempel werden Acrylbilder, Papierschnitt-Kombinationen und -Objekte aus den letzten drei Schaffensjahren (2019-2021) zu sehen sein.

Alles verändert sich, nichts bleibt wie es war

Die landschaftlichen Szenarien entwickelt die Künstlerin aus einem eng verflochtenen Netz aus Linien und Flächen und abstrahiert sie mit ungewöhnlichen Farbkombinationen. Die Augen des Betrachters werden dabei auf das Dahinter, das Danach gelenkt – alles verändert sich, nichts bleibt, wie es war. Dabei wird auch deutlich: Die scheinbar schöne Idylle ist trügerisch, Bäume brechen um, Blattwerk vertrocknet, jede Bildgeschichte zeigt ein bewegtes Werden und Vergehen.

In der Umsetzung variiert und kombiniert Anett Münnich künstlerische Techniken und überlässt damit dem schöpferischen Prozess einen möglichst unbegrenzten Freiraum. Bei ihren Motiven greift sie auf Erinnertes zurück, ohne ihr Werk unmittelbar an einen realen Ort zu binden oder ihn bildhaft darzustellen. Vielmehr sind es Fragmente von Erfahrungen, Beobachtungen, Erinnerungen und Emotionen, aus denen sie schöpft.

Zur Künstlerin

Anett Münnich wurde 1961 in Königsee in Thüringen geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Weitere Informationen: www.anett-muennich.de.

Am 10. Juli ab 14 Uhr wird die Künstlerin vor Ort sein, um mit Besuchern auf die Ausstellung anzustoßen, Flamencogitarrist Christoph Schill spielt klassische Stücke.

Ausstellung vom 29. Mai bis 18. Juli 2020, immer samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr, Pomonatempel Pfingstberg, Eintritt frei, Spenden erwünscht!