Dank Spendeneinnahmen

Renovierungsarbeiten am Pomonatempel abgeschlossen

Vor rund 25 Jahren wurde der verfallene Pomonatempel dank einer großzügigen Spende der Hermann Reemtsma Stiftung wieder aufgebaut. Seitdem ist das Erstlingswerk von Karl Friedrich Schinkel für Besucher wieder erlebbar. Jedes Jahr werden dort von Ostern bis Oktober wechselnde Kunstausstellungen gezeigt und auf der Dachterrasse finden Märchenerzählungen in der Reihe „Kultur in der Natur“ statt. Vor allem die Witterung hinterließ in den vergangenen Jahren Spuren an dem historischen Gebäude. Darum wurden Renovierungsmaßnahmen notwendig, die nun abgeschlossen sind.

Renovierung der Holzsäulen und der Außenhülle

Gestaltet ist der Pomonatempel in Form eines griechischen Tempels. Vorbild für Schinkel war die Nordfassade des Erechtheions auf der Akropolis von Athen. Die Säulen, welche die Front des Pomonatempels schmücken, sind – entgegen optischer Wahrnehmung –  allerdings aus Holz und nicht aus Stein, wie es einst in Griechenland üblich war. Sie wurden restauriert, indem unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz die Altanstriche der Säulen entfernt und ein neuer Anstrich vorgenommen wurde.

Auch die Außenfassade des Pomonatempels brauchte neue Farbe. Zudem gab es eine verstärkte Moosbildung im unteren Bereich der Wände. Die Außenhülle wurde deshalb von pflanzlichem und fungizidem Befall gereinigt und neu grundiert, um neuen Befall zu verhindern. Anschließend wurde lockerer Putz entfernt, danach Putzstellen und Risse neu kalkverputzt. Zuletzt wurden die Fassaden neu gestrichen und die Türen in diesem Zuge renoviert.

Kosten und Dauer

Die Arbeiten am Pomonatempel konnten aufgrund der überwiegend trockenen Witterung im kurzen Zeitraum vom 25. September bis 1. November 2018 durchgeführt werden. Die rund 9.500 Euro teuren Renovierungskosten wurden im Laufe des Jahres 2018 vom Förderverein Pfingstberg eingeworben. Dieser bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung!