Lennés Kunststück

Lenné umgab das Belvedere und den Pomonatempel zunächst mit großzügigen runden, halbrunden und rechteckigen Rasenparterren und einem den zweiten Innenhof des Belvederes abschließenden halbrunden Laubengang, der eine geschickte Lösung zur Einbeziehung des zum Belvedere nicht axial stehenden Pomonatempels darstellt.
Eine große Serpentine windet sich den Berg hinab, an dessen Fuß als Übergang zur Bebauung entlang der Großen Weinmeisterstraße eine geometrisch bepflanzte Obstwiese liegt. Durchzogen von vielen verschlungenen Wegen zieht sich die Parkanlage auf diese Weise hinunter zum Mirbachwäldchen und von dort in den Neuen Garten. Die zahlreichen Sichtachsen aus dem dichten Baumbestand heraus geben Blicke frei hin zur Pfaueninsel, zum Casino und Schloss Glienicke, Schloss Babelsberg und zum Flatowturm sowie zur früheren Heilig-Geist-Kirche, der Nikolaikirche und der Potsdamer Innenstadt.
Seit 1995 wurde die Gartenanlage durch die Gartendirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Wesentlichen wiederhergestellt.

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