Die Krone des Potsdamer Gartenreichs

Seinen Namen hat der einstige Eich- bzw. Judenberg der Legende nach einem sonnigen Pfingstmorgen zu verdanken, den Königin Luise 1804 auf der damals noch mit Wein bewachsenen Anhöhe auf Einladung des Geheimen Rates von Oesfeld zum Pomonatempel erlebte. Ihr Gatte König Friedrich Wilhelm III. erfüllte ihren Wunsch zur Umbenennung des Hügels in „Pfingstberg“.

Auf der Spitze des Pfingstbergs erhebt sich die doppeltürmige Anlage des Belvedere, das eine fantastische Rundsicht über die einmalige Insellage Potsdams zwischen den Havelseen gewährt und bei guter Sicht das Berliner Stadtzentrum am Horizont sichtbar werden lässt. Aber auch die historischen Landschaftsanlagen von Park Sanssouci mit dem Ruinenberg, Schloss und Park Babelsberg mit Flatowturm, das Casino von Schloss Glienicke und die Pfaueninsel liegen dem Pfingstberg zu Füßen.

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